Bergsteigen

Wer in Ladakh einen Berg besteigen will – es gibt ja genügend davon – der muss folgendes beachten:



1. Bergbesteigungen bis 6.000m sind ohne Genehmigung erlaubt



2. Für Berge ab 6.000 bis 6.500m benötigt man eine Genehmigung der Indian Mountaineering Foundation. Derzeit belaufen sich die Kosten bei 50 USD pro Person und kann über eine Reiseagentur gebucht werden.



3. Berge, die über 6.500m hoch sind – es gibt auch einige 7.000er in Ladakh -, sind nicht ohne großen bürokratischen Aufwand zu besteigen. Für einige Gipfel gibt es auch die Vorschrift, dass indische Bergsteiger im Expeditionsteam teilnehmen müssen. Für nähere Informationen wenden Sie sich an Ihre Reiseagentur.



Einer der beliebtesten Berge Ladakhs ist der Stok Kangri. Mit seinen 6.123m und nur 4 Tagen durchschnittliche Expeditionszeit gehört er zu den weltweit „einfachsten“ und am schnellsten zu besteigenden Gipfeln der Welt.



Der wohl zweitbeliebteste Berg Ladakhs ist der Kangyatse. Der Gipfel liegt auf etwa 6.400m, der jedoch wesentlich seltener bestiegen wird als die nördliche Schulter des Berges, die von der Hochebene Nimaling im Markhatal bestiegen wird.

Hier finden Sie ein Detailprogramm für die Besteigung der Kangyatse-Schulter.



Gerade Nimaling empfiehlt sich für die Besteigung knapp unter 6.000m hoher Berge – wie dem Dzo Jongo, Regoni Mallai Ri, Tasken Ri usw.



Die großen Bergsteiger und Abenteurer werden wohl eher von den 7.000ern der Region angezogen: die Zwillingsgipfel Nun (7.135m) und Kun (7.077m), Mamostang I (7.526m) und II (7.016m), Saser Kangri I (7.672m), II (7.518m), III (7.495m), IV (7.416m) uvm.

„Als ich kurz vor der ersten Landung in Ladakh aus dem Flieger gesehen habe, wusste ich, dass ich hier ein zweites Zuhause gefunden habe. „

Christian Hlade