Kulturreisen

Geographisch gesehen ist das Himalaya-Königreich Ladakh eine der abgelegensten Ecken Indiens mit einer einzigartigen und lebendigen Kultur und Tradition. Die freundlichen und hilfsbereiten Leute, ihr Glauben und ihre Stärke, religiöse Zeremonien, Klösterfestivals und Mönche, Orakel und Schamanen sind fixe Bestandteile Ladakhs.

Kunstfertigkeiten wie Metallarbeiten, Malerei, Weberei und Schnitzerei können überall in dieser Region gefunden werden; Bogenschießen und Polo sind die traditionellen Sportarten der Region. Eine der anschaulichsten und beeindruckendsten Kulturmerkmale Ladakhs sind seine Klöster. Die meisten von ihnen sind viele Jahrhunderte alt und beherbergen einzigartige buddhistische Schätze. Viele von ihnen wurden in Felsen errichtet und Traditionen sind noch immer am Leben. Ladakh ist ungelogen eine der letzten Plätze, wo der tibetische Buddhismus noch in seiner ursprünglichen Form praktiziert wird.


Ein detailliertes Reiseprogramm für eine Kulturwanderreise finden Sie auf der Homepage von Weltweitwandern unter folgendem Link.


Eine Auswahl der interessantesten Klöster und Sehenswürdigkeiten Ladakhs


Leh


• Der majestätische 9-stöckige Königliche Palast von Leh, erbaut im 17. Jhdt., im selben Stil wie der Potala Palast in Lhasa, wenngleich nicht im gleichen Maßstab.
Leider sind die Räume im Palast meist leer, minder interessante Ausstellungen und der recht eintönige Gebetsraum, legen einem nahe, das Gebäude eher von außen zu begutachten.


Tsemo Gompa und das bereits in Ruinen gelegene Fort aus dem 15. Jhdt., am Tsemo Hügel gelegen (der „Sieges-Hügel“)ermöglichen atemberaubende Aussichten auf die Stadt von Leh und das Indus Tal.


• Der Maitreya-Tempel unterhalb des Forts aus dem 14. Jhdt.


Samkhar Gompa, im Dorf mit demselben Namen, 3 km von Leh, ist eine der wenigen Klöster die auf einer Ebene errichtet wurden. Es ist die Residenz des bedeutendsten Lamas von Ladakh und beherbergt eine Kollektion von exquisiten Miniatur-Statuen aus purem Gold.


Shanti Stupa, oberhalb von Chanspa in Leh ist eine Friedens-Stupa, die von den Nachfolgern von Fuji Guruji aus Japan für Weltfrieden errichtet wurde.


Gompa Soma, der neue buddhistische Tempel im Herzen von Leh gelegen, ist der wichtigste Tempel von Leh, wo auch die Vereinigung der ladakhischen Buddhisten (LBA) ihren Sitz hat.


Außerhalb von Leh


• Die Klöster von Spituk, Thikse und Likir: alle mit bedeutenden Schätzen alter Kunst; waren die ersten Klöster der Gelugpa-Sekte in Ladakh.


Phyang und Lamayuru: Klöster der Drigung Kagyudpa Sekte, mit Lamayuru als besonders herausragendes Kloster. Es liegt auf einem wundersam erodierten Felsen, mit Felsspitzen und Höhlen, die eine Märchenlandschaft schaffen.


Hemis und Chemde: zwei der reichsten und größten Klöster in Ladakh, gegründet vom „Tigerabt“, Stagtsang Raspa, dem spirituellen Berater des „Löwenkönigs“ Singge Namgyal von Ladakh.



Shey: mit seinen Ruinen der ersten Hauptstadt Ladakh, beherbergt auch die größte existierende Statue von Buddha Sakyamuni aus Kupfer und Gold in Ladakh.


Stakna Kloster, das die Geschichte Ladakhs mit dem Königreich von Bhutan im fernen Osten des Himalaya verbindet.


Takthok und Matho in den Dörfern von Sakti und Matho, sind die einzigen Klöster in Ladakh die der Nyingmapa und Sakya Sekte angehören.


Stok Palast aus dem frühen 19. Jhdt. ist die Exilheimat der königlichen Familie von Ladakh, die noch heute dort lebt. Dort befindet sich auch ein Museum, das einige der historisch unbezahlbaren Schätze Ladakhs beherbergt. Unter anderem den Kopfschmuck der chinesischen Braut von König Songtsen Gampo von Tibet aus dem 7. Jhdt., Thangkas (Rollbilder), die das Leben von Buddha Shakyamuni und viele Ornamente der königlichen Familie und ihrer Vorfahren zeigen.


Alchi, Mangyu und Sumdo mit ihren mehr als 1.000 Jahre alten Wandmalereien.


Ridzong, eines der friedlichsten Klöster Ladakhs, wo wilde Tiere und Vögel Haustiere der Mönche zu sein scheinen.


Chulichan, eines der ältesten Nonnenklöster Ladakhs, wo junge moderne gebildete mit alten traditionellen Nonnen gemeinsam leben. Ein Besuch eines der Nonnenklöster in Ladakh ist es wert, einen Vergleich mit dem Leben der Mönche Ladakhs zu ziehen.


Entsa Einsiedelei, Charassa Fort, Samstanling und Diskit Klöster im Nubra-Tal.


Karsha, Sani, Phugtal, Bardan, Stongde und Zangla Fort in Zangskar sowohl als auch verschiedene alte und historisch wichtige Klöster, Höhlen und Ruinen in Nubra, Changthang, Zangskar und rund um Leh.

„Das Ankommen in Leh 
ist für mich immer wie ein nach-Hause-Kommen.“

Christian Hlade, Geschäftsführer von Weltweitwandern